Sie sind nicht angemeldet.

1

Donnerstag, 3. Juni 2021, 08:24

Infanteriesä#bel der Kaisergarde, 3. Variante 1812/1813 mit Gehänge und Bajonett

Eigentlich ist das Feld der Blankwaffen nicht mein Gebiet, aber das hier gezeigte Stück ist es nach meiner Ansicht wert, vorgestellt zu werden. Es handelt sich um die dritte Variante des "Sabre-Briquet de la Garde Impériale", wie er in Klingenthal im Elsaß zwischen 1812 und 1813 von den Gebrüdern Coulaux gefertigt wurde. Entsprechend ist die Klinge auf dem Rücken mit "[i]Manufacture Impériale du KLingenthal Coulaux Fréres[/i]" signiert. Auf dem Handbügel findet sich die Signatur "Versailles". Der Säbel ist in seiner originalen Lederscheide versorgt und besitzt noch das originale Gehänge, welches durch das Tüllenbajonett corrigé an 9 mit Scheide komplettiert wird. Insgesamt sicherlich eine echte Rarität aus der Zeit des großen Korsen.
»corrado26« hat folgende Bilder angehängt:
  • 1 (1).JPG
  • 1 (2).JPG
  • 1 (3).JPG
  • 1 (4).JPG
  • 1 (9).JPG
  • 1 (8).JPG
  • 1 (7).JPG

2

Donnerstag, 3. Juni 2021, 14:43

Ein sehr schönes Ensemble in einem prima Zustand.
Vielen Dank fürs zeigen!

Grüße vom Jagdsammler

3

Donnerstag, 15. Juli 2021, 14:11

Vom Säbel 1802 der Garde Impérial inspirierter Offizierssäbel um 1825

Hallo corrado26, das ist ein hervorragend erhaltener originaler Säbel der Garde Impériale. Ich habe noch nie ein solches kompletes Modell in einer privaten Sammlung gesehen. Und zudem noch mit der offiziellen Markierung von Klinge und Gefäss.Zufällig konnte ich diese Tage einen Offizierssäbel erwerben, der vom Säbel 1802 der Garde Impériale inspiriert ist. Die Griffteile und die Klinge sind zierlicher und weniger massig als beim Originalmodell. Die Gefässteile sind dekoriert nach Art des französischen Säbels für Infanterieoffiziere 1821. Die Griffkappe weist eine Randdekoration aus Lorbeerblättern auf und das Parierstangenende ist mit Fleuretten verziert. Auch die Scheide weist grosse Ähnlichkeiten mit dem Modell 1821 auf. Das ist eine Variante, die von der privaten Waffenindustrie angeboten wurde. Deshalb ist der Säbel auch frei von jeder offiziellen Markierung. Ich vermute, das ist eine der vielen Varianten, die von Infanterieoffiziere der Schweiz in der Zeit vor 1852 getragen wurde. Die erste eidgnössische Ordonnanz schlug für Infanterieoffiziere als fakultative Waffe einen Degen vor. Das war aber nur eine Empfehlung. Die Infanterieoffiziere konnten somit einen Säbel oder einen Degen nach ihrer eigenen Wahl tragen.
»schmiede39« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_8237.JPG (2,07 MB - 25 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 10:43)
  • IMG_8238.JPG (1,9 MB - 23 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 10:43)

Ähnliche Themen