Sie sind nicht angemeldet.

1

Samstag, 22. Februar 2020, 10:06

Völlig unbekannter Kavalleriesäbel!

Die Fotos zeigen einen Säbel, der dem württembergischen Kavalleriesäbel 1817 in etwa entspricht, sich aber dennoch von diesem Muster deutlich unterscheidet:
Zum einen fehlen den Terzspangen die Knoten am Stichblatt, zum andern fehlt die Verstärkung des Handbügels am Übergang zum Knauf und die Grifflappen passen auch nicht nach Württemberg. Auch der Stempel (Truppenstempel?) am Stichblatt ist für mich nicht erklärbar. Hat hier jemand die Lösung parat?
corrado26
»corrado26« hat folgende Bilder angehängt:
  • K640_23708.JPG
  • K640_23709.JPG

2

Samstag, 22. Februar 2020, 16:17

Ich glaube nicht, dass es sich um einen Württemberger handelt. Könnte es vielleicht in Richtung Mecklenburg gehen?

Gruss
blankhans

3

Samstag, 22. Februar 2020, 17:12

An Mecklenburg habe ich auch schon gedacht, da gibt es einige Übereinstimmungen zum Dragonersäbel, aber beim Mecklenburger enden die Terzspangen an der Oberseite des Stichblatts, was beim fraglichen Stück nicht der Fall ist. Zudem besitzt der Mecklenburger Säbel einen eisernen Griffring für den Zeigefinger, der am fraglichen Stück ebenfalls nicht vorhanden ist. Vielleicht handelt es sich ja aber um einen Vorgänger des M 1849-Dragonersäbels von Mecklenburg?
»corrado26« hat folgende Bilder angehängt:
  • Mecklenburg Säbel 18490001.JPG
  • Mecklenburg Säbel 18490002.JPG
  • Mecklenburg Säbel 18490003.JPG

4

Samstag, 29. Februar 2020, 18:00

Ich habe jetzt keine genaue Quellenangabe, aber gab so etwas nicht auch in den Niederlanden?

5

Samstag, 29. Februar 2020, 19:22

Es gab dort ein ähnliches Stück als Modell 1814 für die leichte Kavallerie. Allerdings hatte dieser Säbel kein ovales Stichblatt sondern eine normale Parierstange. Ansonsten würde es vom Gefäss her passen. Ebenso mit Klinge und Scheide.

Gruss
blankhans