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Burry39

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Montag, 14. August 2017, 18:50

Französischer Infanterie Säbel M. 1845

Hallo, Burry39 braucht einmal wieder eure Hilfe, in meinem Besitz ist ein französischer Infanteriesäbel Model 1845. Habe ihn mit anderen Stücken die hier von Blankhans gezeigt werden verglichen, meine Klinge ist auf dem Klingenrücken mit Coulaux & Ci Klingenthal ohne Jahreszahl signiert, unter Stoßleder die beiden Buchstaben C und G, Unterseite vom Gefäß mit H gestempelt. Abmessungen Kl. 770 x 30 x 6mm. Wer kann etwas zu diesem Stück sagen, Alter – Fertigung – Besonderheiten. Vielen Dank für eure Hilfe – Burry39
»Burry39« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_9466.JPG
  • IMG_9470.JPG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Burry39« (14. August 2017, 22:17)


2

Montag, 14. August 2017, 21:41

Hallo Burry39,

Diese Art der Bezeichnung scheint in die Zeit zwischen 1860 und 1865 zu passen.
Dazu bitte mal diesem Link folgen:

http://www.klingenthal.fr/zeichen_und_gravuren.htm

Hier findet man viel Wissenswertes zu Klingenthal.

Ich habe vor einiger Zeit mal einen M1822 aus Klingenthal hier vorgestellt:
http://www.blankwaffenforum.de/index.php…d&threadID=8357

Viele Grüße vom Jagdsammler

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Jagdsammler« (14. August 2017, 21:50)


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Montag, 14. August 2017, 22:15

Französischer Infanterie Säbel M. 1845

Hallo Jagdsammler, vielen Dank für die Hinweise, habe schon nachgeschaut. :thumbsup:

4

Dienstag, 15. August 2017, 10:39

Zeig doch bitte einmal die Stempel auf der Unterseite vom Gefäss.

Gruss
blanklhans

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Dienstag, 15. August 2017, 12:47

Französischer Infanterie Säbel M. 1845

Hallo Blankhans, auf der Unterseite vom Gefäß ist nur ein H eingeschlagen, auf der Klinge ist C + G eingeschlagen, siehe Foto. Viele Grüße von Burry39
»Burry39« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_9472.JPG

6

Dienstag, 15. August 2017, 22:47

Die Bilder helfen mir leider nicht wirklich weiter. Könnte es eventuell sein, dass die Rückenätzung zum Teil abgeschliffen ist?

Gruss
blankhans

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Mittwoch, 16. August 2017, 09:17

Französischer Infanterie Säbel M. 1845

Hallo Blankhans, der Säbel ist in einem für meine Begriffe in einem sehr guten Zustand ohne Roststellen, Scharten und Schleifspuren auch nicht am Klingenrücken, es sieht auch nicht so aus als ob an der Klinge geschliffen wurde.

Viele Grüße - Burry39

8

Donnerstag, 17. August 2017, 14:57

Abgeschliffen ist vielleicht der falsche Ausdruck. Aber abgenutzt könnte die Rückenätzung sein. Das Wort Klingthal erscheint mir schon etwas schwächer sichtbar als der Rest. Das kommt übrigens öfters an franz. Blankwaffen vor.

Gruss
blankhans

9

Donnerstag, 17. August 2017, 17:17

Hallo Burry39, die Buchstaben C und G sind Kontrollstempel für Privatwaffen der Firma Coulaux. Das ist auch nicht anders möglich, denn die Firma Coulaux konnte nach 1836 die französische Armee nicht mehr mit Blankwaffen beliefern. Das galt natürlich nicht für Offizierswaffen, die privat beschafft wurden oder privat beschafft werden mussten. Bezeichnend an deinem Säbel ist die Hohlrinne, die an der Wurzel nicht eckig, sondern spindelförmig endet. Das lässt auf eine eher späte Fertigung schliessen. Übrigens ein sehr schöner Säbel.

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Donnerstag, 17. August 2017, 21:30

Französischer Infanterie Säbel M. 1845

Danke an Blankhans und Schmiede39 für die sachdienliche Hinweise für meinen Franzosen.

Vielen Dank und Grüße von :thumbsup: Günther (Burry39)

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Montag, 9. Oktober 2017, 11:29

Französischer Infanterie Säbel M. 1845

Hallo, habe das Klingenmuseum in Klingenthal angeschrieben und folgende Antwort erhalten:

Die Markierungen mit Monat und Jahreszahl gingen nur bis 1836, Ende der Staatsmanufaktur. Dieser Säbel, ein Modell "Adjudant d'infanterie 1845" mit Coulaux & Cie Signatur wurde danach in dem Privatunternehmen Coulaux produziert. Mit dem Klingenabsatz, bzw Form des Absatzes und der Griff aus Horn, ist der Säbel eine Spätfertigung nach 1860. Die Scheide war dann nicht mehr aus Leder sondern aus Stahlblech.